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Das natürliche und naturnahe Appenzellerland ist die Region für Gesundheit.

Schröpfen - Naturheilmedizin
Die heutige Naturheilkunde basiert noch immer auf überliefertem Wissen aus frühester Zeit. Im Mittelalter wo noch Hexen lebten, fahrende Völker unterwegs waren, gab es Bader die Leute be-handelten. Heute sind dies Naturärzte. Der früher praktizierte Aderlass bei fast allen Krankheiten angewendet, dient auch heute noch, in „moderner“ Form dem Menschen „Dampf“ abzulassen. Denken wir ans heutige Blutspenden so ist dies aus der Sicht der Naturheilkunde ein „Ausleiten an Zuviel“ aus dem Körper. Heute kann der Saft, sprich Blut, weiterverwendet werden. Früher diente er dem Zwecke, schlechte und krankmachende Energie aus dem Körper abzuleiten. Schröpfen ist ebenfalls eine alte, durch die moderne Medizin teils in Vergessenheit geratene Methode, welche aber den Weg zurück findet. Heilpraktiker und naturheilkundlich orientierte Ärzte wenden das Schröpfen wieder an.

Schröpfen ist eine uralte Behandlungsform, eine unspezifische Reiztherapie, die dem Aderlass und der Blutegelbehandlung ähnlich sind.

Ausführung: Es gibt zwei Methoden des Schröpfens: das unblutige „trockene” und das blutige Schröpfen. Beim unblutigen Schröpfen werden dem Patienten kleine Glasglocken (Schröpfköpfe) auf bestimmte Hautreflexzonen an Rücken oder Bauch aufgesetzt. Da die Schröpfköpfe zuvor luftleer gepumpt wurden, saugen sie sich sofort auf der Haut fest und ziehen Haut und Gewebe durch den Unterdruck etwas in das Glas hinein. Die Hautstellen im Glas färben sich blaurot, was auf eine Blutansammlung schliessen Iässt. Die Schröpfköpfe haften bis zu 30 Minuten (bei Kindern weniger) auf der Haut, dann werden sie entfernt. Zurück bleiben kleine Blutergüsse, die nach we-nigen Tagen verschwinden und keine Schmerzen bereiten.

Wirkungsweise: Schröpfen ist eine Methode zum Ableiten, Ausleiten und Umstimmen. Mit der Schröpftherapie lassen sich über Hautareale innere Organe beeinflussen, entlasten oder den ge-samten Organismus anregen.

Schröpfen kann auch das Immunsystem stärken. Dies ist sehr hilfreich im Hinblick auf den Herbst, den Winter und die Grippezeit…

Als vorbeugende Massnahme im Winter, gegen den Frühjahres-Heuschnupfen, ist schröpfen ebenfalls empfehlenswert.

Weitere Auskünfte erteilt Ihnen jederzeit gerne
Cornelia Krapf-Rütimann, kant. appr. Heilpraktikerin/Naturärztin
Naturheilpraxis sportivo

Naturheilkunde im Appenzellerland

Naturheilmittel
Das Appenzellerland gehört zu den Geburtstätten der Naturheilkunde. Seit Menschengedenken wussten die Leute den Umgang mit Kräutern zu nutzen und im Leben im Einklang mit der Natur zu sein. Im Appenzellerland können nebst der florierenden Heilkunde ausgiebige Spaziergänge entlang von tosenden Wasserfällen unternommen werden, ein „relaxen“ im Moorbad, das geniessen von Molke frisch vom Bauern oder das Gehen im Wasser nach Sebastian Kneipp.

Die Hügellandschaft vom Säntis bis zum Bodensee hat heute noch viel zu bieten. Viele Orte dienen der Erholung vor allem in diversen Gesundheitshotels, Reha-Kliniken und Heilpraktiker-Praxen.

Die heutigen Naturärzte durchlaufen ein Studium und schliessen mit kantonal anerkannten Prüfun-gen ab. Jährlich finden Praxisinspektionen statt, welche für eine hohe Qualität bürgen. Vertrauen auch Sie sich einem Naturarzt/in an.

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